Wie wird eine Krone hergestellt?
Mußte bei Ihnen schon einmal ein Zahn mit einer Krone versorgt werden oder sollen Sie demnächst eine Krone bekommen?
Sicher interessiert es Sie, was im zahntechnischen Labor so getan werden muß, bis Ihr Zahnarzt Ihnen die Krone einsetzen kann.
Schritt für Schritt soll Ihnen die nachfolgende Fotoserie das Entstehen einer Krone näherbringen:
Die Modellherstellung und das weitere Vorgehen wird an 2 unterschiedlichen Fällen gezeigt.
Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige zahntechnische Arbeit ist ein guter Abdruck des beschliffenen Zahnes.
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| Der vom Zahnarzt gemachte Abdruck wird desinfiziert und mit Gips ausgegossen. Es entsteht ein "Zahnkranz" aus Gips, der an der Unterseite plangeschliffen wird. In diese plane Unterseite werden Löcher gebohrt, in die Pins eingeklebt werden. [Fotos: Dr. V. Thoma] | |||
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| Auf diese Pins werden ggf. noch Hülsen gesteckt, damit die Pins später besser im Gips gleiten können. Die Unterseite des Modells wird isoliert. [Fotos: Dr. V. Thoma] | |||
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| Jetzt wird das untere Teil des Modells mit Gips ausgegossen. Es entsteht ein Modell, dessen Oberteil in Segmente gesägt und jedes Segment abgenommen und mit Hilfe der Pins wieder an die richtige Stelle gesetzt werden kann. [Fotos: Dr. V. Thoma] | |||
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| Zusammen mit dem Gipsmodell des Gegenkiefers werden die Modelle in richtigem Zusammenbiß in einen sogenannten Artikulator gestellt. Der Artikulator simuliert das Kiefergelenk und der Techniker kann in ihm überprüfen, ob die künstliche Zahnkrone im Mund stören würde. Der hier abgebildete Artikulator ermöglicht nur eine mittlere Genauigkeit. Über genauere Systeme können Sie sich in der Rubrik "Funktion" informieren. [Fotos: W. Dammasch] | |||
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| In diesem Fall ist der Abdruck gut gelungen. Der Präparationsrand, also der Rand, bis zu dem der Zahn beschliffen worden ist und bis zu dem die Krone gehen soll, ist rundherum gut zu sehen. Jetzt wird der Gips rund um den Gipsstumpf so weit abgeschliffen, bis der Rand freiliegt, bis zu dem die Krone gehen soll. [Fotos: W. Dammasch] | |||
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| Dies ist der beschliffene Modellstumpf von beiden Seiten, auf denen der Zahntechniker weiterarbeitet. [Fotos: W. Dammasch] | |||
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| Das Modell und der Stumpf werden nun isoliert und aus Wachs die Krone geformt. In diesem Fall soll eine mit Porzellan verblendete Krone gearbeitet werden. Deshalb soll nur ein Goldgrundgerüst entstehen, auf das später die Porzellan- masse aufgebrannt werden kann. [Fotos: W. Dammasch] | |||
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| Die Wachskappe wird mit einem Wachsgußkanal versehen. Um dieses Wachsgebilde herum wird feuerfeste "Gips"-masse in eine Metallform eingegossen. Diese Masse erstarrt nach kurzer Zeit. In einem Heizofen, der mit einem Backofen vergleichbar ist, wird das Wachs durch Erhitzen verdampft und es bleibt ein Hohlraum übrig, in den flüssiges Gold eingeschleudert werden kann. Das Ergebnis ist unten zu sehen, die Goldkappe an dem Gußstift aus Gold. [Fotos: Labor Schwenecke, Buxtehude] | |||
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| Unter dem Mikroskop wird das Goldgerüst von innen ausgearbeitet, denn selbst kleinste Goldbläschen würden verhindern, daß die Krone im Mund richtig sitzt. Außen kann mit gröberen Instrumenten geschliffen werden, bis die Goldkappe fertig ist. [Fotos: Labor Schwenecke, Buxtehude] | |||
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| Es erfolgt der erste Brand im Brennofen, damit die Porzellanschichten halten können. | Die erste Schicht wird aufgetragen. | ||
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| Fertig, ab in den Brennofen. | Nach dem Brand ist die Masse geschrumpft. | ||
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| Mit dem Pinsel werden jetzt größere Mengen Porzellanmasse aufgetragen. |
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| Nach dem Brand ist auch diese Masse wieder geschrumpft. | Die geschrumpfte Masse wird ergänzt. | ||
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| Schon fast fertig, aber noch nicht schön genug. | Jetzt kann noch gemalt werden. Danach wieder ab in den Brennofen. | ||
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| Ist doch kaum vom einem natürlichen Zahn zu unterscheiden - oder? Hätten Sie gedacht, daß soviel Arbeit dahinter steckt, um eine einzelne Krone zu fertigen? [Fotos: Labor Schwenecke, Buxtehude] | |||
| Hier geht es demnächst weiter. Wir bedanken uns beim Dentallabor Schwenecke, Buxtehude, für die Mitarbeit. | |||